Auf einen Blick: Kalkputz hat eine Wärmeleitfähigkeit λ von 0,7–0,9 W/(m·K) — vergleichbar mit Kalkzementputz, weniger als Beton. Damit ist Kalkputz kein Dämmstoff, sondern Standard-Putz. Für Wärmedämmung Wärmedämmputz oder vorgesetzte Dämmung nötig.
Wesentliche Fakten
Wärmeleitfähigkeit λ-Wert für mineralische Putze: Kalkputz 0,7–0,9 W/(m·K), Kalkzementputz 0,7–1,0, Zementputz 1,0–1,4, Beton 1,4–2,1. Niedrigerer Wert = bessere Dämmung. Kalkputz ist kein Dämmstoff (typische Dämmung λ 0,03–0,06), aber etwas wärmedämmender als Zementputz. Bei Wärmedämmungsbedarf separat Wärmedämmputz (λ 0,07–0,1) verwenden.
Praktische Wärmewirkung
Kalkputz allein dämmt nicht spürbar — bei 10 mm Schichtdicke kaum messbarer Effekt. Wichtig ist die Wandkonstruktion gesamt: Mauerwerk + Dämmung + Putz. Kalkputz auf gut gedämmter Wand erhält die Dämmwirkung, da diffusionsoffen.
Wärmedämmputz als Alternative
Spezial-Wärmedämmputze mit Perlite, Vermiculit oder EPS-Granulat haben λ 0,07–0,1 W/(m·K). Auch auf Kalkbasis erhältlich. 5–10 cm Auftrag möglich. Erste Wahl wenn nachträgliche Dämmung auf der Wand gewünscht.
Häufig gestellte Fragen
Wärmeleitfähigkeit Kalkputz?
λ 0,7–0,9 W/(m·K).
Dämmt Kalkputz?
Kaum — kein Dämmstoff.
Was für Dämmung?
Wärmedämmputz oder vorgesetzte Dämmung.
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