Auf einen Blick: Unter den Kalkputz kommt entweder:
- direkter mineralischer Untergrund (Ziegel, Naturstein, Bims) — Vornässen reicht, oder
- Spritzbewurf 3–5 mm als Haftbrücke, oder
- Sanier-Vorputz nach DIN EN 998-1 bei salzbelasteten/feuchten Wänden. Mineralisch und saugfähig muss es sein
Wesentliche Fakten
Drei Untergrund-Optionen für Kalkputz:
- Direkter Auftrag auf mineralischen Untergrund (Ziegel, Naturstein, Kalkzementputz) — nur Vornässen
- Spritzbewurf 3–5 mm bei glatten Untergründen wie Beton für Haftung
- Sanier-Vorputz bei salz-/feuchtebelasteten Wänden als Trennschicht. Untergrund muss saugfähig, mineralisch und tragfähig sein
Spritzbewurf
Dünner Vorputz aus Zement-Kalk-Mörtel, kelliger Auftrag (sichtbare Spritzer-Struktur). Erzeugt Haftbrücke zum Mauerwerk. 24 h trocknen lassen, dann Unterputz.
Sanier-Vorputz
Speziell für feuchte, salzbelastete Wände (Altbau-Keller). Hohe Porosität — speichert Salze und Feuchte. DIN EN 998-1 R/SR. Darauf dann Kalkputz als atmungsaktiver Endputz.
Häufig gestellte Fragen
Geht direkter Auftrag auf Mauerwerk?
Ja — bei sauberem, saugfähigem Ziegel oder Naturstein. Vornässen.
Spritzbewurf nötig?
Bei glatten Untergründen (Beton) ja, sonst meist nein.
Salzbelastete Wand?
Sanier-Vorputz pflicht, dann Kalkputz als Endputz.
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