Auf einen Blick: Ja — der Untergrund für Kalkputz muss vorbereitet werden: lose Stellen entfernen, Sauberkeit, Vornässen, ggf. Haftbrücke. Saugfähig und tragfähig muss er sein. Ohne Vorbereitung: Risse, Ablösung, ungleichmäßige Trocknung.
Wesentliche Fakten
Untergrund-Vorbereitung für Kalkputz hat vier Schritte:
- Inspektion (Tragfähigkeit prüfen mit Klopfprobe, Saugfähigkeit mit Wassertropfen)
- Reinigung (lose Stellen entfernen, Staub absaugen, alte Tapete/Anstrich abnehmen)
- Ausbesserung (Löcher mit Kalkmörtel oder Kalkzement füllen)
- Vornässen (Wasser sprühen oder mit Pinsel auftragen, bis Untergrund leicht feucht). Bei nicht-saugenden Untergründen zusätzlich Haftbrücke
Inspektion
Klopfprobe: hohle Geräusche = lose Stellen, entfernen. Wassertropfen-Test: zieht in 5–10 Sek ein = saugfähig genug. Perlt ab = Haftbrücke nötig. Salzausblühungen (weiße Flecken)?: Sanier-Vorputz pflicht.
Ausbesserung & Vornässen
Größere Löcher mit Kalkmörtel oder Kalkzementputz vorausbessern, trocknen lassen. Wand 1–2 Stunden vor Kalkputz-Auftrag vornässen — nicht durchnässen. Untergrund soll feucht, aber nicht nass sein beim Auftrag.
Häufig gestellte Fragen
Vorbereitung pflicht?
Ja — ohne Vorbereitung Haftungs- und Risse-Probleme.
Hauptschritte?
Inspektion, Reinigung, Ausbesserung, Vornässen.
Bei losen Stellen?
Entfernen bis tragfähiger Untergrund.
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