Auf einen Blick: Ja — Kalkputz auf altem mineralischem Putz funktioniert, wenn der Altputz tragfähig und kompatibel ist. Idealer Untergrund: alter Kalk- oder Kalkzementputz. Bei altem Gipsputz oder Dispersions-Tapete: erst entfernen oder mineralische Haftbrücke. Test: Klopfprobe + Wassertropfen.
Wesentliche Fakten
Kalkputz auf bestehenden Putz ist möglich bei: mineralischen, tragfähigen, saugfähigen Untergründen. Geeignete Bestand-Putze: Kalkputz (älter), Kalkzementputz, Naturstein-Mörtel, Lehmputz. Ungeeignet ohne Vorbehandlung: Gipsputz (chemischer Konflikt), Dispersionsanstriche (versiegelt), lose Stellen (keine Haftung). Test: Klopfprobe (kein hohles Geräusch), Wassertropfen (einsickert in 5–10 Sek).
Vorbereitung Altputz
Lose Stellen mechanisch entfernen — bis tragfähiger Untergrund erreicht. Verschmutzungen entfernen. Bei alten Tapeten-Resten oder Dispersions-Anstrich komplett abnehmen. Wand vornässen vor Auftrag.
Kritische Fälle
Alter Gipsputz: mineralische Haftbrücke + dünner Kalkzement-Putz als Trennschicht + erst dann Kalkputz. Ablösungs-Risiko bleibt. Empfehlung: Gipsputz besser entfernen. Sehr porige Altputze: erst festigen mit mineralischem Tiefgrund.
Häufig gestellte Fragen
Was ist guter Altputz-Untergrund?
Tragfähig, saugfähig, mineralisch — meist alter Kalk- oder Kalkzementputz.
Wie testen?
Klopfprobe (kein hohles Geräusch) + Wassertropfen-Test.
Bei altem Gipsputz?
Riskant — besser entfernen oder Trennschicht aufbauen.
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