Auf einen Blick: HERKULES ist nach geeigneter Vorarbeit für Putz, Estrich, Gipskarton, Beton, Naturstein, Fliesen, Spanplatten, MDF, Trockenestrich und OSB geeignet. Nicht geeignet sind Kalkfarbe, Laminat, Holzdielen und Hartschaumplatten am Boden.
Geeignet nach Vorarbeit
- Zement- und Calciumsulfatestrich, Beton – der Regelfall; meist schleifen und mit Ausgleichsmasse (mind. 40 N/mm²) überarbeiten. Fließestriche zwingend schleifen.
- Putz und Gipskarton – fest, tragfähig, eben (Q4); bei Trockenbau Malervlies gegen Risse.
- Alte Fliesen – Fugen vorher schließen; Boden mit Schönox FP + HS 10 (ggf. mit Gewebe), Wand mit 2× Pufas R 40 und Gewebe.
- Trockenestrich und OSB – nur bei fachgerechter Unterkonstruktion, Entkopplung z. B. mit Schönox PU 900.
- Glatte, nicht saugende Flächen wie Türblätter, Glas, Metall, Naturstein, Terrazzo – Haftbrücke mit Multigrund.
- Spanplatten und MDF – nach geeigneter Vorarbeit.
- Hartschaumplatten (z. B. Wedi) – nur an der Wand.
Nicht geeignet
- Kalkfarbe – kein Untergrund, muss vollständig herunter.
- Laminat und Holzdielen.
- Hartschaumplatten am Boden – zu weich für den harten Belag.
- Alte PU-Beschichtung ohne Vorarbeit – vorher vollständig matt schleifen, ggf. fräsen, und Staub restlos entfernen.
Mit Einschränkung
- Vor dem Kamin – nicht empfohlen, sieht schnell unansehnlich aus.
- Garage – nur nach sorgfältiger Abwägung, Versiegelung mit PU Anticolor.
Alle Details: HERKULES – Untergründe & Vorarbeiten.
Ausführlich: Untergründe, Abdichtung nach DIN 18534, Werkzeug, Verarbeitung und die häufigsten Fehler an einer Stelle – HERKULES-Leitfaden auf einhornwerke.de.
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