Risse im Estrich vorbereiten

Erstellt von Daniel Jertz, Geändert am Mo, 1 Jun um 11:56 NACHMITTAGS von Daniel Jertz

Risse in Estrich/Beton entstehen durch Schwinden, Überbeanspruchung oder Temperaturausdehnung. HERKULES ist nicht rissüberbrückend — Risse vorab kraftschlüssig verschließen.


Warum entstehen Risse?

Übermäßiges Schwinden bei Trocknung und Aushärtung, Überbeanspruchung oder behinderte Temperaturausdehnung von Estrich oder Betonuntergründen führen oft zu Rissen.


Riss schließen — Schritte

1. Öffnen des Risses und Einschneiden von Kanälen zur Querfixierung. 2. Nach Entfernung von Staub und haftungsmindernden Bestandteilen Rissfixierungsklammern in die Querkanäle einsetzen. 3. Risse und Kanäle mit Epoxidharz oberflächenbündig verfüllen. 4. Vertiefungen ggf. mit gefüllten/angedicktem Harz nachspachteln. 5. In klebrige Harzschicht trockenen Quarzsand (ca. 0,3-0,8 mm) im Überschuss einstreuen, nach Aushärtung losen Überschuss-Sand restlos entfernen.


Häufig gestellte Fragen


Ist HERKULES rissüberbrückend?

Nein — HERKULES Spachtelbelag ist nicht rissüberbrückend. Risse müssen vorab geeignet verschlossen werden.


Wie wird ein Riss geschlossen?

Riss öffnen, Querkanäle einschneiden, Klammern einsetzen, mit Epoxidharz verfüllen, Quarzsand einstreuen.


Welche Quarzsand-Körnung?

Ca. 0,3 - 0,8 mm.


Was muss nach Aushärtung passieren?

Loser Überschuss-Sand muss restlos entfernt werden.


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