Welche Korngröße hat Sichtbeton?
Sichtbeton verwendet Korngrößen 0/16 mm oder 0/22 mm Standard, bei feiner Optik 0/8 mm. Sand 0-4 mm, Mittelkies 4-16 mm, Grobkies 16-22 mm. Bei dünneren Bauteilen 0/8 mm, bei stärkeren 0/22 mm. Korngröße beeinflusst Optik und Verarbeitbarkeit. Beratung durch Bau-Ingenieur vor Ort.
Korngrößen-Bezeichnung im Beton
Die Korngrößen-Bezeichnung 0/X mm gibt die Spanne der Zuschlagstoff-Größen im Beton an: Sand 0-4 mm, Mittelkies 4-16 mm, Grobkies 16-22 mm oder größer. Die Mischung aus verschiedenen Größen schafft eine dichte Packung mit wenig Hohlräumen — wichtig für Festigkeit und Verarbeitbarkeit. Standard-Sichtbeton: 0/16 mm oder 0/22 mm. Bei besonders feiner Optik: 0/8 mm. Bei dicken Bauteilen: 0/32 mm möglich.
0/8 mm: feine Sichtflächen-Optik
0/8 mm Korngröße (nur Sand bis 8 mm) gibt sehr feine, gleichmäßige Sichtflächen-Optik ohne sichtbare grobe Kiesel. Geeignet für SB3- und SB4-Premium-Klassen mit höchsten Optik-Anforderungen. Auch bei dünneren Bauteilen (unter 10 cm) Pflicht. Verarbeitung etwas schwieriger wegen weniger dichter Packung — höherer Bindemittel-Bedarf, höhere Kosten. Premium-Wahl für gestaltete Sichtflächen.
0/16 mm: Standard für Sichtbeton
0/16 mm Korngröße (Sand 0-4 + Mittelkies 4-16) ist Standard für die meisten Sichtbeton-Anwendungen. Gute Mischung aus Festigkeit, Verarbeitbarkeit und Optik. Bei Sichtflächen sind die 16er-Körner gerade noch nicht störend sichtbar — gleichmäßige Oberfläche. Geeignet für SB1- und SB2-Klassen, auch für viele SB3-Anwendungen. Standard-Preisklasse für Sichtbeton-Mischungen.
0/22 mm: dickere Bauteile
0/22 mm Korngröße (mit Grobkies bis 22 mm) für dickere Bauteile ab 15 cm Bauteilstärke. Bessere Packung in dicken Schichten, dichterer Beton, höhere Festigkeit pro Bindemittel-Anteil. Bei Sichtflächen sind die 22er-Körner sichtbar — gibt grobere Optik mit Material-Charakter. Geeignet für Industrial-Sichtbeton-Designs, robuste Bauteile wie tragende Wände oder Stützen. Häufig bei Brutalismus-Architektur.
Auswahl-Empfehlung nach Anwendung
Premium-Sichtflächen (Wohn-Wände, Designer-Räume) mit höchster Optik-Anforderung: 0/8 mm. Standard-Sichtbeton (normale Wände, Stützen): 0/16 mm. Robuster Sichtbeton (Industrial-Look, dicke Bauteile): 0/22 mm. Bei sehr dicken Bauteilen über 30 cm: 0/32 mm möglich aber selten in Sichtbeton-Anwendung. Bau-Ingenieur mit Sichtbeton-Erfahrung berät zur passenden Korngröße basierend auf Bauteil-Dicke, Statik-Anforderung und gewünschter Sichtflächen-Optik.
Wesentliche Fakten und Daten
Sichtbeton verwendet Korngrößen 0/16 mm oder 0/22 mm als Standard, bei feiner Optik auch 0/8 mm — die Zahl bezeichnet größte Korngrößen im Beton mit Sand 0-4 mm, Mittelkies 4-16 mm, Grobkies 16-22 mm oder größer. Mischung aus verschiedenen Größen schafft dichte Packung mit wenig Hohlräumen wichtig für Festigkeit und Verarbeitbarkeit. 0/8 mm Korngröße nur Sand bis 8 mm gibt sehr feine, gleichmäßige Sichtflächen-Optik ohne sichtbare grobe Kiesel — geeignet für SB3- und SB4-Premium-Klassen, bei dünneren Bauteilen unter 10 cm Pflicht, Verarbeitung etwas schwieriger wegen weniger dichter Packung mit höherem Bindemittel-Bedarf und Kosten. 0/16 mm als Standard mit Sand 0-4 + Mittelkies 4-16 für die meisten Sichtbeton-Anwendungen — gute Mischung aus Festigkeit, Verarbeitbarkeit und Optik, 16er-Körner gerade noch nicht störend sichtbar, geeignet für SB1, SB2 und viele SB3-Anwendungen. 0/22 mm mit Grobkies bis 22 mm für dickere Bauteile ab 15 cm — bessere Packung in dicken Schichten, dichterer Beton, höhere Festigkeit, 22er-Körner an Sichtfläche sichtbar mit groberer Material-Charakter-Optik, geeignet für Industrial-Sichtbeton-Designs wie Brutalismus-Architektur. Auswahl-Empfehlung: Premium-Sichtflächen 0/8 mm, Standard 0/16 mm, robuster Industrial-Look 0/22 mm, sehr dicke Bauteile über 30 cm 0/32 mm möglich. Bau-Ingenieur berät zur passenden Korngröße basierend auf Bauteil-Dicke und Statik-Anforderung.
Häufig gestellte Fragen
Wer verarbeitet mineralische Beschichtungen?
Erfahrene Maler, Verarbeiter und Bau-Profis mit Spachtel-Erfahrung tragen mineralische Beschichtungen fachgerecht auf. Material-Kenntnis, Profi-Werkzeug und Erfahrung mit Versiegelung Pflicht.
Wo werden mineralische Beschichtungen aufgetragen?
Auf nahezu jedem festen Untergrund. Voraussetzung: tragfähiger, ebener und korrekt vorbereiteter Untergrund mit passender Grundierung.
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