Auf einen Blick: Imprägnierungen werden auf saugfähige Untergründe aufgetragen: Beton, Naturstein, mineralische Putze. Mikrozement und Spachtelböden brauchen vor Imprägnierung vollständige Trocknung. Imprägnierungen sind tiefenwirksam — sie dringen in den Untergrund ein und stabilisieren ihn ohne sichtbaren Film.
Wesentliche Fakten
Imprägnierungen werden auf verschiedene mineralische Untergründe aufgetragen, um Wasserabweisung, Festigkeit oder Schmutzabweisung zu verbessern.
Geeignete Untergründe
- Beton (Sichtbeton, polierter Beton)
- Naturstein (Granit, Marmor, Sandstein)
- Mineralische Putze (Kalkputz, Kalkzementputz, Mikrozement nach Trocknung)
- Estrich
- Spachtelböden mineralisch
- Tongut, Klinker
Vorbehandlung
Untergrund muss vollständig trocken sein (Mikrozement mehrere Wochen nach Verarbeitung). Sauber, staubfrei. Bei alten Anstrichen oder Verschmutzungen vorher entfernen. Saugfähigkeit prüfen mit Wassertropfen-Test — sollte einsickern.
Anwendungsbereiche
Mikrozement-Versiegelung als Wasserabweisung. Beton-Imprägnierung gegen Eindringen von Wasser. Naturstein-Imprägnierung gegen Verfärbung. Kalkputz-Imprägnierung mit Kalkseife (klassisch). Im Außenbereich: hydrophobierende Wirkung gegen Witterung.
Häufig gestellte Fragen
Welche Untergründe?
Beton, Naturstein, mineralische Putze.
Wann auftragen?
Bei voll-getrocknetem Untergrund.
Saugfähigkeits-Test?
Wassertropfen muss einsickern.
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