Imprägnierung - Untergründe

Erstellt von Daniel Jertz, Geändert am Mi, 20 Mai um 12:43 NACHMITTAGS von Daniel Jertz

Auf einen Blick: Imprägnierungen werden auf saugfähige Untergründe aufgetragen: Beton, Naturstein, mineralische Putze. Mikrozement und Spachtelböden brauchen vor Imprägnierung vollständige Trocknung. Imprägnierungen sind tiefenwirksam — sie dringen in den Untergrund ein und stabilisieren ihn ohne sichtbaren Film.

Wesentliche Fakten

Imprägnierungen werden auf verschiedene mineralische Untergründe aufgetragen, um Wasserabweisung, Festigkeit oder Schmutzabweisung zu verbessern.

Geeignete Untergründe

  1. Beton (Sichtbeton, polierter Beton)
  2. Naturstein (Granit, Marmor, Sandstein)
  3. Mineralische Putze (Kalkputz, Kalkzementputz, Mikrozement nach Trocknung)
  4. Estrich
  5. Spachtelböden mineralisch
  6. Tongut, Klinker

Vorbehandlung

Untergrund muss vollständig trocken sein (Mikrozement mehrere Wochen nach Verarbeitung). Sauber, staubfrei. Bei alten Anstrichen oder Verschmutzungen vorher entfernen. Saugfähigkeit prüfen mit Wassertropfen-Test — sollte einsickern.

Anwendungsbereiche

Mikrozement-Versiegelung als Wasserabweisung. Beton-Imprägnierung gegen Eindringen von Wasser. Naturstein-Imprägnierung gegen Verfärbung. Kalkputz-Imprägnierung mit Kalkseife (klassisch). Im Außenbereich: hydrophobierende Wirkung gegen Witterung.

Häufig gestellte Fragen

Welche Untergründe?

Beton, Naturstein, mineralische Putze.

Wann auftragen?

Bei voll-getrocknetem Untergrund.

Saugfähigkeits-Test?

Wassertropfen muss einsickern.

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